Frohes Fest

So wird auch Ihr Weihnachten ein frohes Fest!

Weihnachten - das Fest der Liebe, dies ist wohl die geläufigste Beschreibung rund um die schöne Weihnachtszeit, die für jeden Menschen eine individuelle Bedeutung hat. Je nachdem, wie man mit Weihnachten groß geworden ist, setzen sich viele traditionelle Bräuche fort und verankern im Kopf eines jeden die Vorstellung eines für sich persönlich perfekten Weihnachtsfestes. Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen, Kerzenschein, Tannenduft, Heimlichkeit und das Besorgen von Geschenken um den Lieben eine Freude zu machen - all dies begleitet durch die Adventszeit und steigert die Vorfreude auf den Heiligen Abend und somit auf ein frohes Fest. Für viele Menschen liegt die Bedeutung von Weihnachten auch darin, endlich einmal Zeit für seine Familie zu haben, zu Hause zu entspannen, leckeres Essen zu genießen und der Seele unter dem Weihnachtsbaum Erholung zu gönnen. Vor allem Berufstätige, die auch viel unterwegs sind, zeitig aufstehen müssen oder generell einen stressigen Alltag haben, lieben es, Weihnachten nur im Kreise ihrer Lieben zu sein und die Gemütlichkeit zu genießen. In der Weihnachtszeit liegt immer ein ganz besonderer Zauber. Die Adventswochenenden lassen sich mit Freunden bei Glühwein und Würstchen auf dem Weihnachtsmarkt verbringen und die passende Weihnachtsmusik tut ihr Übriges, um diese friedvolle Zeit einzuläuten. Zu Weihnachten zählen nicht die Geschenke sondern die Nähe der Menschen, die man liebt und ihnen diese Liebe gleichermaßen zu geben. All dies macht Weihnachten zu einem frohen Fest.

Die Bedeutung von Weihnachten für die Deutschen

Aus deutscher Perspektive werden das Weihnachtsfest und die gesamte Weihnachtszeit leider häufig auch als stressige Zeit empfunden. Materielle Dinge, wie die Wahl des richtigen Geschenks, das meist nicht teuer genug sein kann, sind bedauerlicherweise bei einigen in den Vordergrund getreten und die Hetzjagd nach DER Überraschung überschattet bei manchem das frohe Fest und die eigentlich so liebevolle Zeit, in der es um viel mehr als Oberflächlichkeit geht oder gehen sollte. Die Kaufhäuser, Schmuckgeschäfte und Drogerien sind hoffnungslos überfüllt und einige sind genervt im Verpackungsstress und Geschenkewahn. Laut Statistik ist es nur noch 66 Prozent der Menschen wichtig, an Weihnachten bei ihren Familien zu sein. 39 Prozent der Deutschen ist es wichtig, alle Geschenke bereits in der ersten Hälfte des Dezembers zu kaufen, wodurch natürlich viele in Stress verfallen. Gleichzeitig hassen jedoch 52 Prozent der deutschen Bevölkerung eben genau diesen Stress an Weihnachten. Witzig, wenn man überlegt, dass sich diesen eigentlich jeder nur selbst macht. Aus deutscher Sicht lässt sich schlussfolgern, dass hierzulande Weihnachten zwar nach wie vor als frohes Fest gilt, es aber bei etwa der Hälfte der Bevölkerung tatsächlich keines mehr ist, weil zu viel Hektik verbreitet wird und der Blick auf das Wesentliche dadurch häufig verloren geht. Sicherlich hängt das Empfinden von Weihnachten auch viel davon ab, wie man Weihnachten als Kind erlebt hat. Wer mit einer kuscheligen Adventszeit, Weihnachtsmarktbesuchen, kindlichem Plätzchen backen und Weihnachtslieder singen unter dem Weihnachtsbaum aufgewachsen ist, der wird diese Bräuche wohl im Erwachsenenalter fortsetzen, schätzen und seinen Kindern ebenfalls mit auf den Weg geben.

Weihnachtstraditionen tragen zum frohen Fest bei

Zu keiner Zeit im Jahr existieren mehr Bräuche und Traditionen wie zur Weihnachtszeit. Bei vielen beginnen diese Bräuche schon in der ganzen Vorbereitung auf Weihnachten. Leckere Plätzchen backen, die anschließend bunt verziert werden und im ganzen Haus ihren Duft verbreiten, gehört wohl in fast jedem Haushalt fest in die Weihnachtszeit. Ebenso haben viele Familien den Brauch, gemeinsam in den Adventswochenenden ihren Tannenbaum auszusuchen und kurz vor Weihnachten auch gemeinsam zu schmücken. Ein weiterer fester Bestandteil bei vielen ist, gemeinsam die Kirche im Rahmen eines Krippenspiels, einer Christmette oder Christvesper zu besuchen. Zur Weihnachtszeit tun dies auch Nichtgläubige, die mit der Kirche speziell zur Weihnachtszeit etwas verbinden. Weihnachtsgedichte, Weihnachtslieder und Weihnachtsgeschichten erfreuen sich vor allem bei Familien großer Beliebtheit. "Stille Nacht, heilige Nacht" ist ein wohl immer andauernder Klassiker zur Weihnachtszeit, der mit seiner Besinnlichkeit auch beim größten Weihnachtsmuffel endlich ein frohes Fest einläutet. Seinen Kindern Weihnachtsgeschichten vorzulesen, ist wohl eine der schönsten Traditionen, um die weihnachtliche Stimmung im Kind zu wecken und es auf diese gemütliche Zeit im kalten Winter einzustimmen. Genauso heimelich ist es, Ende November die Dekoration für die Weihnachtszeit aus dem Keller zu holen und gemeinsam mit seinen Lieben die Wohnung für die schöne Adventszeit zu schmücken. Was gibt es Gemütlicheres, als an einem Adventssonntag bei Kaffee und selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen in Ruhe die friedvolle Zeit und Besinnlichkeit zu genießen? Die vielen schönen Weihnachtsbräuche sind es letztlich, die ein frohes Fest ausmachen, weil sie die Stimmung in den Menschen wecken, Lust machen auf mehr und die Sinne anregen. All die Düfte und die in der Luft liegende Liebe sind spätestens am Heiligabend für jeden ansteckend.

Mit Weihnachtsgrüßen ein frohes Fest bereiten

Nicht jeder hat seine Familie, Freunde und Bekannten in Reichweite, um sie an Weihnachten persönlich zu sehen und zu umarmen. Doch egal, wie weit die Entfernung zwischen zwei Menschen ist, eine kleine Weihnachtskarte mit einem besinnlichen Weihnachtsspruch, ein Weihnachtsbrief oder ein liebevoll geschnürtes Paket mit selbstgemachten Leckereien und ein paar netten Zeilen, stimmt die Lieben voll und ganz auf das frohe Weihnachtsfest ein.
Wenn Sie Weihnachtsgrüße selbst verfassen, sollten diese von Herzen kommen und vor allem ehrlich gemeint sein. Zwanghaft reimen obwohl Ihnen dies nicht liegt, macht nicht viel Sinn. Eine gute Inspiration sind bereits vorhandene Weihnachtslieder und Weihnachtsverse, die als Ideengeber fungieren. Stilistisch sollten Weihnachtsgrüße relativ kurz sein und nicht in Romane ausarten. Sie sollen schließlich nur eine kleine Freude beim Empfänger bereiten und den Weg für ein frohes Fest ebenen.

Wie es gelingt, Weihnachten zu einem frohen Fest werden zu lassen

Weihnachten sollte bei jedem Menschen als frohes Fest gelten. Damit dies gelingt, ist es hilfreich, Stress bewusst zu vermeiden und vor allem Liebe, Zeit und Nähe anstelle von materiellen Dingen zu schenken. Setzen Sie alte Familientraditionen fort. Was gibt es Schöneres, als am Vormittag des Heiligen Abend gemeinsam mit der Familie den Tannenbaum zu schmücken, während bei Großmutter im Ofen das traditionsreiche Weihnachtsessen schmort und im ganzen Haus duftet? Manche essen eine Weihnachtsgans, die knusprig braun mit Klößen serviert wird, andere lieben den Karpfen blau mit brauner Butter und bei einigen gibt es traditionell Linsensuppe oder Würstchen und Kartoffelsalat. Das Mittagessen an Weihnachten ist oftmals das erste richtige Zusammensein der Familie, bevor anschließend am Nachmittag der Weihnachtsmann die Geschenke bringt und eine schöne gemütliche Bescherung stattfindet. Die Kerzen des Weihnachtsbaumes brennen, vom Plattenspieler tönt leise Mireille Mathieu und der selbstgemachte Glühwein wärmt von innen durch. Viele Familien sitzen gern am Abend noch zusammen und genießen ein leckeres Abendbrot zum Einklang auf die kommenden Feiertage, die im Idealfall auch gemeinsam verbracht werden. Ausflüge oder einfach eine gemütliche Zeit daheim machen die Feiertage zu etwas Besonderem und werden gern in Erinnerung bleiben.
In jedem Land gibt es andere Weihnachtstraditionen, genau wie jede Familie ihre individuellen Bräuche hat. Doch egal wie jeder Weihnachten zelebriert: Es sollte als Fest der Familie und Liebe, der Zweisamkeit, Nähe, Herzlichkeit und Freude gefeiert werden. In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes Fest!